Mittwoch, Oktober 26, 2005
Marktplatz Oberbayern: 'Skandalöses Geschichtsverständnis'
Staatsanwalt sorgt mit Stellungnahme zu Neonazi-Demo für Eklat
Die Frage nach einem Demo-Verbot für Neonazis am 9. November, dem Jahrestag des Marsches auf die Feldherrnhalle, hat zu einem heftigen Streit zwischen Stadt und Staatsanwaltschaft geführt. Die Justizbehörde hatte angeführt, die Kundgebung erfülle keinen Straftatbestand, da sich diese auf ein Ereignis vor der Machtübernahme der Nazis 1933 beziehe. Die Rathaus-SPD sprach von einem "skandalösen Geschichtsverständis". Die Stadt will das Justizministerium einschalten.
"Ehre den 16 Toten vom 9. November 1923" lautet der Veranstaltungstitel, unter dem der Münchner Neonazi Hayo Klettenhofer samt Fahnen, Fackeln und 50 Gleichgesinnten auf dem Odeonsplatz des Hitlerputsches gedenken wollte. Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle (parteilos) sah darin "eine ungeheuerliche Provokation und Verhöhnung der Opfer des NS-Unrechtregimes". Er verbot die Demonstration.
Im Stadtrat kam es dennoch zum Eklat. Auslöser war eine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft, die an die Polizei adressiert war, aber auch auf dem Schreibtisch von Blume-Beyerle landete. Oberstaatsanwalt August Stern, Chef der politischen Abteilung und stellvertretender Behördenleiter, erläuterte darin, dass das Versammlungsthema die NS-Herrschaft nicht verherrlichen könne, weil es das Regime zum Zeitpunkt des Hitlerputsches noch gar nicht gab. "Die nationalsozialistiche Gewalt- und Willkürherrschaft begann erst ab 1933", schrieb Stern. Ein Straftatbestand sei deshalb nicht erfüllt.
Wiesbadener Tagblatt · Polizei durchsucht Neonazi-Wohnungen - Rhein-Main-Gebiet und die Wetterau betroffen
Die Polizei hat im Rhein-Main-Gebiet und der Wetterau fünf Wohnungen von mutmaßlichen Neonazis durchsucht. Dabei seien gestern Unterlagen in großer Zahl sichergestellt worden, teilte das Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden mit. Zwischenfälle gab es nicht. Die Durchsuchung richte sich gegen die Kameradschaft "Freie Nationalisten Rhein-Main", die seit Ende 2001 mit Demonstrationen, Konzerten, Stammtischen und Flugblattaktionen aufgefallen war. Neuerdings arbeitet die Kameradschaft laut Polizei verstärkt mit der NPD im Rhein-Main-Gebiet zusammen.
siehe auch: Polizei durchsucht Neonazi-Wohnungen. Die Polizei hat im Rhein-Main-Gebiet und in der Wetterau fünf Wohnungen von mutmaßlichen Neonazis durchsucht. Nach Angaben des Landeskriminalamts in Wiesbaden sind dabei am Dienstag Unterlagen in großer Zahl sichergestellt worden, German police confiscate evidence against suspected Neo-Nazi ring
Protests against Nazi Skinhead Hammerfest in Draketown, Georgia - North America / Mexico Migration / racism - Anarkismo
On the weekend of October 1st and 2nd a neo-nazi group calling itself the Hammer Skin Nation held it's annual music festival, Hammerfest at a little known restaurant and bar called the Georgia Peach. That same weekend the NAACP held a march in protest of the racist slogans that the owner of the Georgia peach, Patrick Lanzo, has been putting on the marquee outside of his bar. The march attracted roughly 50-60 people.
On the weekend of October 1st and 2nd a neo-nazi group calling itself the Hammer Skin Nation held it's annual music festival, Hammerfest. It was held at a little known restaurant and bar called the Georgia Peach just outside of the unincorporated town of Draketown, in Paulding county Georgia. That same weekend the NAACP held a march in protest of the racist slogans that the owner of the Georgia peach, Patrick Lanzo, has been putting on the marquee outside of his bar.
The march attracted roughly 50-60 people, who rallied outside the bar and protested the blatant racism of the owner. A counter protest held by the owner and with supporters from both the Hammer Skin Nation and the KKK attracted roughly the same numbers. However the two combined were nearly out numbered by the 100+ State Troopers, Paulding County Sheriffs, GBI, FBI and officers from the Department of Homeland Security.
The overwhelming response by the state was an interesting twist as the NAACP had been trying to get something done about the signs outside the Georgia Peach for two months without any recognition by the county government. But once the march was announced there seemed to be a change in the direction of the wind. Maybe the county was concerned about it's image? How would they be able to explain away a group of neo-nazi's and Klan members attacking a group of people who were standing up for their right not to be harassed and intimidated where they call home.
Together we’ll stop BNP Nazis|29Oct05|Socialist Worker
The people who inspired the scum who murdered black teenager Anthony Walker in Liverpool are threatening to take to the streets in a Nazi-style march next week.
The BNP is planning a protest outside the court appearance of its führer Nick Griffin in Leeds on Wednesday of next week. Yorkshire and the Humber TUC has teamed up with Unite Against Fascism to organise a counter-demonstration, followed by a lunchtime anti-fascist rally in the city.
The Standard - China's Business Newspaper: Let's keep Nazis out of fashion
In a crowded marketplace there is a constant battle to stand out. A glance at the numerous magazines on display at a newsstand is a case in point.
And a glance at the moment might find your eyes landing on a quarterly magazine called Akasi, published by the Flying Wind group. The cover displays a scantily clad young woman posing as a Nazi tank commander with a Nazi general, Heinz Guderian. Inside, the magazine continues the theme with a centerpiece explaining Guderian's life and times. Clearly they are aiming to offend and I will take the bait.
This is the latest example of a long line of "Nazi chic." Fashion chain Izzue had an infamous campaign involving shops adorned in Nazi flags, swastikas and even Nazi propaganda films playing on the shop wall. There was also Bar Pacific with its photographs of Hitler and Nazi executions lining its walls. Last year another fashion chain was selling Nazi-themed bags. In Singapore earlier this year a school team chose the name "Hitler" for their leadership idol. These are not isolated examples. Rather they are all too common.
Many wonder what the fuss is about. Nazism is poorly understood in Asia, largely because the continent was thankfully immune to its effects. Instead Asia was tied up with its own war, with its different and incomparable evils. And herein lies the problem. There would be a massive outcry should a magazine cover feature a woman wearing Japanese Imperial Army uniform, cavorting with a World War II Japanese general.
Dienstag, Oktober 25, 2005
Bnr.de - „Fremdherrschaftlicher Wille“
Der Volksverhetzungsprozess gegen den Holocaust-Leugner Ernst Zündel soll am 8. November vor der 6. großen Strafkammer des Landgerichts Mannheim beginnen.
Bis 16. Dezember sind acht Verhandlungstage terminiert. Zündel wird vorgeworfen, in einer Vielzahl von Fällen den nationalsozialistischen Völkermord an den Juden geleugnet zu haben. Der 66-Jährige war Anfang März von Kanada an die Bundesrepublik ausgeliefert worden. Wie Zündels Gesinnungsgenosse Horst Mahler mitteilte, hat dessen Verteidigerin Sylvia Stolz in der vorigen Woche beantragt, das Verfahren einzustellen beziehungsweise bis zu einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über den Volksverhetzungsparagraphen auszusetzen.
derStandard.at: Abgeordneter der Berlusconi-Partei der Geldwäsche verdächtigt
Ermittlungen um Bankkonten der TV-Gruppe des italienischen Ministerpräsidenten
Die Mailänder Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den Abgeordneten der italienischen Regierungspartei Forza Italia, Massimo Maria Berruti, eingeleitet, der zu den Vertrauensmännern von Ministerpräsident Silvio Berlusconi zählt. Der Steuerberater der Berlusconi eigenen Medienholding Fininvest wird der Geldwäsche im Rahmen einer Untersuchung im Zusammenhang mit dem Erwerb von Filmübertragungsrechten beschuldigt.
Berruti soll unter dem Namen einer Offshore-Gesellschaft mit Sitz in Panama ein geheimes Schweizer Konto eröffnet haben, auf das Schwarzgelder geflossen sein sollen. Berruti soll angeblich eine Pyramide von Offshore-Firmen hochgezogen haben, mit deren Hilfe der Mailänder Medienzar Millionenbeträge am italienischen Fiskus vorbeigeschleust und dabei im großen Stil Schwarzgelder gewaschen haben soll. Insgesamt, so die Ermittler, seien im Zuge von Käufen und Verkäufen von Filmrechten rund 280 Mio. Euro über verschiedene Zwischenfirmen auf Konten von Berlusconis Kindern geflossen.
derStandard.at: Berlusconi: "Bin Opfer der Satiriker"
Regierungschef wettert gegen Show von Adriano Celentano: "Ein Großteil von RAI ist gegen mich gerichtet"
Die umstrittene Fernsehsendung "Rockpolitik" des italienischen Sängers, Schauspielers und Showmasters Adriano Celentano verärgert Regierungschef Silvio Berlusconi. "'Rockpolitik' ist nur das letzte Beispiel eines Mediensystems, das seit meinem Amtsantritt vor fünf Jahren stets die Arbeit des Kabinetts und des Regierungschefs in Verruf bringen will", beklagte Berlusconi nach Angaben italienischer Medien. Der Medientycoon und Ministerpräsident nannte einige der populärsten Satiriker, die ihn seiner Ansicht nach stets im Fernsehen attackieren. Er kritisierte unter anderem die Komikerin Sabina Guzzanti, die durch ihre Persiflagen Berlusconis zum Star geworden ist. Die Verwandlungskünstlerin schlüpft in ihren Shows meist in die Rolle Berlusconis, hin und wieder mimt sie auch dessen Rivalen.
"Ein Großteil ist gegen mich gerichtet"
"Man beschuldigt, mich, das italienische Mediensystem zu kontrollieren, dabei ist es offensichtlich: Ein Großteil der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalt RAI ist gegen mich gerichtet."
Frankfurter Rundschau online: Verden wehrt sich gegen Neonazis
Niedersächsisches Bündnis kauft Stadthalle, die ein Verteidiger von Rechtsextremen erwerben wollte. Bürger der niedersächsischen Stadt Verden haben rund 200 000 Euro gesammelt, um ihre Stadthalle zu kaufen. So verhindern sie, dass sich der Nazi-Anwalt Jürgen Rieger im Stadtzentrum niederlassen kann.
Ausgerechnet Niedersachsens Pferdehauptstadt Verden hatte sich Jürgen Rieger, Strippenzieher von Alt- und Neonazis, ausgesucht, um fortzusetzen, was er in Dörverden, ein paar Kilometer weiter, schon begonnen hatte. Dort hat der Hamburger Rechtsanwalt für die "Wilhelm Tietjen Stiftung für Fertilisation" vor zwei Jahren das Offizierscasino der inzwischen still gelegten Bundeswehrkaserne gekauft. Als nun die Verdener Stadthalle - Teil der 1829 als preußischer Garnisonssitz erbauten Holzmarkt-Kaserne im Herzen der Stadt - verkauft werden sollte, war es wieder die in London ansässige Stiftung, die für das fast drei Millionen Euro teure Ensemble einen Tag vor Heiligabend 2004 ein Kaufangebot abgab.
Doch die Verantwortlichen der Stadt erkannten aufgrund der Dörverdener Erfahrung, welches Kuckucksei ihnen ins Nest gelegt werden sollte. Dem "bösen Weihnachtsschreck", sagt Verdens Bürgermeister Lutz Brockmann (SPD) begegnete die Stadt mit einer zivilgesellschaftlichen Kraftanstrengung, die ihresgleichen sucht. Innerhalb von gut zwei Wochen sammelten die Verdener im Oktober mehr als 230 000 Euro, um Rieger und Konsorten die Immobilie vor der Nase wegzuschnappen. (...)
Neonazi Rieger
Jürgen Rieger ist seit mehr als drei Jahrzehnten im rechtsextremen Umfeld tätig, unter anderem als Verteidiger von Alt- und Neonazis - so wie Michael Kühnen und Horst Mahler. Rieger war Funktionär der NPD, der 1994 verbotenen Wiking-Jugend und der 1995 verbotenen FAP (Freiheitliche Arbeiterpartei). Der Hamburger Rechtsanwalt kauft immer wieder Immobilien für seine rechten Aktivitäten. 1998 konnten die niedersächsischen Behörden sein "Heideheim" in Hetendorf bei Celle nach sieben Jahren schließen. Rieger hatte dort seit 1991 Sonnenwendfeiern und Pfingstlager abgehalten.
Die Presse.com - Extremismus-Experte : "Spaltung positiv empfunden"
Das rechtsextreme Lager findet Gefallen an Strache.
Der junge FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache feierte am Sonntag bei den Wahlen einen Überraschungserfolg. Dazu beigetragen hat unter anderem sein ausländerfeindlicher Wahlkampf. "Freie Frauen statt Kopftuchzwang", lautete etwa einer seiner Sprüche. "Pummerin statt Muezzin" ein anderer. Ist nun auch der Rechtsextremismus in Österreich wieder im Vormarsch? Die Zahl der Aktiven in der Szene sei stagnierend, sagt dazu Wilhelm Lassek, Extremismus-Experte des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes. Aber: "Durch den neuen FPÖ-Chef Strache könnten die Gruppierungen gewissen Zulauf bekommen". Denn mit Strache gebe es nun wieder einen "Garant für deutschnationales Gedankengut".
Die Abspaltung des BZÖ werde vom rechtsextremen Lager positiv empfunden, so Lassek. Die Szene sei mit Jörg Haider unzufrieden gewesen - vor allem durch den Regierungseintritt und dann auch mit seiner Pro-Türkei-Haltung. Die Rechtsextremen haben sich daher von der FPÖ abgewandt und in den vergangenen vier bis fünf Jahren eine zweite Szene abseits der Freiheitlichen entwickelt.
Marktplatz Oberbayern: Junge Neonazis verwüsten Kebab-Stand
Die drei Täter wurden kurz darauf festgenommen - 1000 Euro Sachschaden
"Warum ich?", fragt sich Gunduz Pala. Nur zwei Stunden habe er seit dem Anschlag jugendlicher Neonazis auf seinen Döner-Stand geschlafen. In der Nacht zum Sonntag haben drei bekennende Rechtsradikale, 18, 21 und 22 Jahre alt, seinen Kebab-Stand am Bahnhof verwüstet. Fünf Zentimeter hoch stand ein Gemisch aus Joghurtsauce, Gewürzpaste und Softdrinks in dem Imbissstand. Die Täter wurden kurz darauf festgenommen.
CHiLLi.cc - Das System Berlusconi
Das wars auch schon. Gerade hatte ich mir gedacht, dass Silvio Berlusconi wenigstens einem einzigen seiner vielen Beinamen gerecht werden kann. „Selfmademan“ ist immerhin kein wertender Begriff – der schlimmste Halunke könnte als „Selfmademan“ bezeichnet werden, müsste deshalb aber nicht gut, gerecht oder in irgendeiner Hinsicht in Ordnung sein. Nicht dass mir der reichste Mann Italiens leid tut, aber kein gutes Haar kann man an ihm lassen. Erreicht hat er zwar wirklich viel, aber eigenständig passierte das nicht. „Ich bin verdammt dazu, immer zu gewinnen“, meinte er mal. Nun ja, Herr Minister-Präsident, das stimmt so auch nicht ganz
Nachrichten: Jörg Haider geht in Wien gegen seine Ex-Partei unter
Nach der Spaltung im April schon totgesagt, hat die FPÖ gegen ihren einstigen Vorsitzenden Jörg Haider im Bundesland Wien einen Überraschungserfolg eingefahren: Mit rechten Parolen und offen zur Schau gestellter Fremdenfeindlichkeit langte es für 15 Prozent der Stimmen. FPÖ-Frontmann Heinz-Christian Strache ging in Wien mit Slogans wie „Arbeit statt Zuwanderung“ oder "Herr im eigenen Haus bleiben" erfolgreich auf Stimmenfang. Ein Triumph, der die politische Konkurrenz schockierte und Meinungsforscher überraschte.
Für den Ex-FPÖ-Vorsitzenden und Kärntner Ministerpräsidenten Jörg Haider, der die Rechtsnationalen nach der Gründung seines „Bündnis Zukunft Österreich“ (BZÖ) verlassen hatte, wurde die dritte Landtagswahl innerhalb von drei Wochen zum erneuten Debakel. Nur rund ein Prozent der Wähler wollte dem einst so zugkräftigen Rechtspopulisten - wie schon in der Steiermark - noch die Stimme geben. Im Burgenland, wo Straches FPÖ ebenfalls wieder in den Landtag einzog, war das BZÖ mangels Kandidaten erst gar nicht angetreten.
Cops probe ad celebrating Nazi-hunter's death - journalism.co.za - the resource for journalists
The Namibian police have launched an investigation into the case of a coastal weekly that last month printed a controversial advert that had strong racial connotations
Acting in an apparent response to a story in the Monday edition of this newspaper, two officers from the police's Crime Investigation Unit visited New Era premises October 19. The New Era article alleged double standards by the administrators of justice in dealing with promoters of hate speech, citing the discrepancies in the case of the Swakopmund-based publisher and that of Methuzal Matundu, who was arrested on accusations of carrying a placard with the message "Kill All Whites" during a recent demonstration by the OvaHerero for reparations from Germany.
The police officers wanted information on the name of the paper which carried the widely condemned ad, the date of publication of the ad, as well as the name of the publisher of the newspaper. "We have to investigate the person (the publisher of the advert) to see what's going on," one of the officers who visited New Era said, before referring this reporter to his immediate superior. (...) The controversial advert in the Swakopmund-based weekly celebrated the death of Simon Wiesenthal, a Holocaust survivor acclaimed worldwide for dedicating his life to the pursuit of Nazi war criminals. The advert was widely condemned as anti-Semitic.
Guardian Unlimited | Special reports | Last secrets of Nazi terror - an underground labour camp
Trawl through Stasi archives stumbles across records of hidden horrors and hidden treasures
As a small boy growing up during the second world war, Dieter Michaelis knew to keep away from the old salt mine. The only hint of what was going on inside came when prisoners wearing blue-striped uniforms arrived under SS guard to collect bread from the bakery. "We were told they were bad people. They were enemies of Germany. They had to be locked up," Mr Michaelis, 68, said. "We didn't talk about it at school."
It was here in Wansleben am See that one of the last secrets of the Nazis was hidden. Now, 60 years after the war, documents found in the archive of East Germany's secret police, the Stasi, reveal how the Nazis used a vast subterranean complex as a concentration camp. A retired pit foreman Horst Bringezu stumbled on evidence while researching a local history of the mining industry. Documents revealed that some 1,500 prisoners worked among its vaults; many died. They also revealed that the SS had used the secret tunnels linking two mine shafts to store rare books, priceless paintings and letters by Goethe - all now vanished.
In 1944 the SS picked 300 workers from other camps, including Buchenwald 75 miles away, to hack out vast underground chambers. Out of reach of allied bombers, production equipment was lowered into the mine. Deep underground, the Polish, French and Russian workers - some Jewish - assembled parts for Germany's war industry.
Telegraph | News | Twin pop stars with angelic looks are new face of racism
America's white supremacist movement has an angelic new face: twin teenage pop stars whose songs preach messages of racial hatred.
Prussian Blue, a "white power" band now recording its second album, is described as a sinister version of the Olsen Twins, the squeaky clean child actresses of the 1990s. It is attracting more and more fans among young white nationalists. Lamb and Lynx Gaede, blonde, blue-eyed 13-year-olds from Bakersfield, California, have been entertaining all-white crowds with their music since the age of nine. Lamb plays the guitar and Lynx the violin.
Their songs have titles such as Sacrifice, a tribute to Hitler's deputy, Rudolf Hess, that praises him as a "man of peace who wouldn't give up". Performing for such groups as the neo-Nazi National Alliance at Holocaust-denial events and festivals entitled Folk the System, the girls execute Sieg Heil salutes while belting out lyrics such as "Strike force! White survival. Strike force! Yeah." (...)
The twins' act was recently withdrawn from the Kern County fair because of "security concerns". Their mother, April, 38, a former member of the National Alliance, told the Bakersfield Californian that her daughters were upset. They "simply want to perform their songs: songs about Vikings and German history", she said.
Miss Gaede has brought her daughters up on racist beliefs using textbooks from the 1950s. She is separated from their father, who is said to have similar views and has a swastika on his belt buckle. Prussian Blue, under contract to the white supremacist label Resistance Records, is one of a number of extremist pop bands, such as Blue-Eyed Devils and Angry Aryans.
siehe auch: Rassismus putzig: Happy Hitlers. I am your Onkel Adolf: Amerikanische Rassisten locken den Nachwuchs mit den Lolitas der Zahnspangen-Band „Prussian Blue“. Die Mitglieder der Naziband Prussian Blue tragen Zahnspange und „Happy Hitler T-Shirts“ – einen Smiley mit Führerbärtchen und gescheitelter Frisur auf der Brust. Die engelsgleichen Zwillinge Lamb und Lynx Gaede sollen der amerikanischen Neonazi-Szene ein neues Image verleihen; Teens Spread White Supremacist Message with Music, Twin girls start Nazi pop group. AMERICA'S white supremacists are eagerly awaiting the release of the latest pop album by a group called Prussian Blue, whose members are a pair of blonde 13-year-old twins, Cute Klux Klan. WITH their angelic smiles, blue eyes and straight blonde hair, Prussian Blue look like any other teenybop girl band. But sweet-looking Lamb and Lynx Gaede don’t sing about young love and heartache. The 13-year-old twins’ lyrics are filled with racial hatred and preach white supremacist views, Lamb to slaughter. They are young, they are pretty, they sing beautifully (by all reports) and the Gaede twins, otherwise known as Prussian Blue, donated some of their musical income to the victims of Hurricane Katrina. The non-coloured victims, that is. Lamb and Lynx Gaede from Bakersfield, California, might look like the sort of act that mainstream pop delights in, but they are now providing the soundtrack for the white supremacist movement in the United States, and the blonde, blue-eyed 13-year-olds are doing it with such self-penned ditties as Aryan Man Awake and Sacrifice, a tribute to "Rudolph Hess, man of peace", Angelic twins sing songs of praise for Nazis. LOS ANGELES: America's white supremacists are eagerly awaiting the release of the latest pop album by a group called Prussian Blue, whose members are a pair of blonde 13-year-old twins, Teenage white supremacists rock civil rights movement. AMERICA’S white supremacists are eagerly awaiting the release of the latest pop album by a group called Prussian Blue, whose members are a pair of blonde 13-year-old twins. Lamb and Lynx Gaede have already released an album and a music video. Their biggest hits include Sacrifice, a tribute to Rudolf Hess. The lyrics describe Hitler’s deputy as “a man of peace who wouldn’t give up”, Seeds of Hate: Sowing What You Reap, BLUE EYED BLONDE HAIRED.. AND BIG FANS OF HITLER. Sickest teen act in USA use pop to spout Nazi hate, Avoiding black eye from local neo-Nazis, Prussian Blue: An Exclusive Interview
Czech Jews concerned about planned neo-Nazi demonstration - Prague Daily Monitor
The Czech Federation of Jewish Communities voiced its concern yesterday over reports that a neo-Nazi demonstration outside the German embassy in Prague is planned for October 28 to protest against the imprisonment of German Ernest Zuendel, jailed or publicly denying that the Holocaust occurred.
The Jewish federation yesterday sent a letter to the authorities calling on them to prevent this provocation from taking place, one of its leaders, Jiri Danicek said. Danicek was for many years the chairman of the Prague Jewish Community.
Montag, Oktober 24, 2005
derStandard.at: Erneut Brandanschlag auf Moschee in Malmö
Auf die Moschee in der südschwedischen Stadt Malmö ist in der Nacht auf Samstag erneut ein Brandanschlag verübt worden. Laut der schwedischen Nachrichtenagentur TT konnten mehrere kleinere, im Hauptgebäude der Moschee gelegte Brandherde von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Ein vorübergehend in der Moschee wohnender Mann wurde mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.
Entflammbare Flüssigkeit
Täter und Motiv der offensichtlichen Brandlegung sind unbekannt. Erst vor wenigen Wochen - am 18. September - hatte jemand eine Flasche mit einer entflammbaren Flüssigkeit durch ein geschlossenes Fenster in die Moschee geworfen. Auch damals konnte der entstandene Brand leicht gelöscht werden. Die Ermittler vermuten, dass es sich bei dem erneuten Anschlag um den oder die selben Täter handeln könnte.
de.indymedia.org | "Germanische Neue Medizin" in Heidelberg
Am vergangebnen Samstag den 15. Oktober 2005, demonstrieerten ca. 250 AnhängerInnen der sog. "Germanischen Neuen Medizin" in Heidelberg. Diese Sekte, die am 14.05.2005 schon in Tübingen protestiert hatte (vgl. http://de.indymedia.org//2005/05/116881.shtml), vertritt ein Gemisch aus Verschwörungstheorien, Esoterik, Biologismus und Antisemitismus.
Wie sich dabei erneut zeigte, schrecken die AnhängerInnen der sog.
Germanischen Neuen Medizin nicht vor Relativierungen des Holocaust
zurück, was beispielsweise an einem Transparent mit dem Text "Chemo-Holokaust - 15 Mio. tote Deutsche seit 1985" deutlich wurde. Ebenso wurde die Pharmaindustrie in antisemitischer Manier als "Hintergrundmacht" inszeniert, die Medien und Öffentlichkeit in ihrer Hand habe. Weiterhin wurde die sog. "Germansiche Neue Medizin" gegen die vermeintlich "jüdische" Schulmedizin gesetzt, das Deutsche Krebsforschungszentrum als "KZ" (KrebsZentrum) bezeichnet und vehement die Freilassung von Dr. Ryke Geerd Hamer, dem u.a. wegen 50fachen Totschlages verurteilten Begründer der "Germanischen Neuen Medizin", gefordert.
de.indymedia.org | MA: Nazis versuchenReemtsma-Lesung zu stören
Am Abend des 20.10. 2005 versuchten ca. 65 Nazis aus dem Umfeld des sogenannten"Aktionsbüro Rhein Neckar" eine Lesung des Hamburger Autors im Kulturzentrum Alte Feuerwache zu stören. Sie beleidigten und bedrohten die Anwesenden mit agressiven Parolen. (...) Als Einpeitscher betätigte sich wieder einmal der bundesweit bekannte Naziskinhead, Hooligan und Multifunktionär Christian Hehl. Dieser kandidiert auch bei der Landtagswahl 2006 in Rheinland Pfalz für die NPD. Obwohl die Polizei sofort informiert wurde, war sie bis zum Schluss nicht präsent. Nach etwa 15 Minuten erfolglosem Gepöbel verließen die Nazis das Gelände der Alten Feuerwache von selbst.
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