Samstag, März 04, 2006

LR-Online - Borna zieht Baugenehmigung für Neonazi-Treff zurück

Verein «Gedächtnisstätte» geht in Widerspruch Die Stadt Borna hat einem Pressebericht zufolge die Baugenehmigung für die umstrittene Gedenkstätte für deutsche Kriegsopfer zurückgezogen Der Bauherr habe damit zunächst keine Möglichkeit zu baulichen Veränderungen an dem geplanten bundesweiten Neonazi-Treffpunkt, sei aber bereits in Widerspruch gegangen, berichtete die „Leipziger Volkszeitung“ gestern. Das Projekt sollte auf dem Grundstück eines früheren Gebäudes der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltung entstehen. Die Planungen hatte der westfälische Verein „Gedächtnisstätte“ übernommen, dessen Vorsitzende Ursula Haverbeck-Wetzel angeb lich enge Kontakte zur rechtsextremen Szene pflegt. Die geplante Schaffung des Neonazi-Zentrums war wiederholt auf heftige Kritik gestoßen. Die Leipziger Extremismus-Expertin Monika Lazar warnte, dem Rechtsradikalismus mit dem Bau eine öffentliche Plattform zu geben. siehe auch: Zeitung: Baugenehmigung für Neonazi-Zentrum zurückgezogen (...) Das Projekt sollte auf dem Grundstück eines früheren Gebäudes der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltung entstehen. Die Planungen hatte der westfälische Verein «Gedächtnisstätte» übernommen, dessen Vorsitzende Ursula Haverbeck-Wetzel angeblich enge Kontakte zur rechtsextremen Szene pflegt.

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