Freitag, Juli 22, 2005

Nachrichten.ch - Tierschützer verliert Schächt-Prozess

Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken (VgT), hat seinen Streit mit dem Verfasser einer Doktorarbeit übers Schächten definitiv verloren. Das Bundesgericht hat die Beschwerde des streitbaren Tierschützers abgewiesen. In seiner Dissertation zum Schächtverbot hatte der Autor Kessler Kontakte zur Revisionisten- und Neonaziszene angelastet. Weiter bezichtigte er ihn, Talmud-Zitate gefälscht zu haben. Zudem schrieb er, dass die VgT-Nachrichten ohne Kesslers krassen Rassismus und Antisemitismus der Bedeutungslosigkeit anheim gefallen wären. Im Gegenzug warf Kessler dem Autor unter anderem vor, eine manipulierte und verleumderische Dissertation geschrieben zu haben. Nichtjüdische Kreise hätten es wohl kaum geschafft, die Universität für ihre hinterhältigen politischen Zwecke einzuspannen. (...) Erwin Kessler sitzt seit dem 22. Juni im Kanton Zürich eine 45-tägige Gefängnissstrafe ab, die das Zürcher Obergericht 1998 wegen mehrfacher Rassendiskriminierung ausgesprochen hatte.

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