Freitag, Dezember 02, 2005

Verfassungsschutz glaubt an Aufschwung der NPD nach Führungswechsel

Nach Führungswechsel glaubt Verfassungsschutz an Aufschwung der Partei Die rechtsextreme Szene rückt näher zusammen - und sie wird zunehmend gewaltbereiter. Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ist die NPD Nutznießer dieser Entwicklung. Sie hat ihre Kontakte zu den Kameradschaften vertieft und hält auch Verbindungen zum Musiknetzwerk, sagte die Abteilungschefin Verfassungsschutz, Claudia Schmid, gestern im Abgeordnetenhaus. "Die NPD ist Gewinner der Volksfrontstrategie." Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sagte dazu: "Die NPD rückt nach rechts." Hintergrund dieser Entwicklung ist offenbar der Führungswechsel an der Spitze der Berliner NPD. Vor zwei Wochen wurde der 34jährige Eckart Bräuniger zum Landesvorsitzenden gewählt. Er ist in der Neonazi-Szene verankert und nach Angaben Schmids ein "bekannter Rechtsextremist". Zudem gelte er "als gewaltbereiter Führungsaktivist", der Kontakte zur DVU, in den Musikbereich und Aktionsbündnisse unterhalte. Schmid geht daher von einer "wachsenden Gefährdung" durch die NPD aus. Sie habe zwar nur noch 150 Mitglieder, das könne sich aber bald ändern. siehe auch: "NPD rückt nach rechts". Nach Führungswechsel glaubt Verfassungsschutz an Aufschwung der Partei

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