Montag, Dezember 05, 2005
de.indymedia.org | erneutes neonazi-konzert in heppenheim
nach dem bereits am 05.11. ein neonazi-konzert in mitlechtern bei heppenheim organisiert wurde, fand nun erneut eines statt. pikanterweise direkt gegenüber der polizeiwche in städtischen räumen.........
Neonazi Konzert gegenüber der Polizeiwache
Am Samstag, den 3.12., fand in Heppenheim in der "Oase" abends ein Neonazikonzert statt. Es spielten 2 Bands, die eine namens "Störmanöver" coverte u.a. ein Lied, in dem es heißt: "Wir sind die Richter der Straße und ihr blutiges Gesetz. Es wird gnadenlos gejagt, der, der es verletzt." Darüber hinaus wurden auch Lieder der Band "Landser" gespielt. "Landser" war als erste Band als kriminelle Vereinigung eingestuft und ihre Mitglieder entsprechend verurteilt worden. "Etwa jedes zweite Stück auf einer 'Landser'-CD verstößt gegen Strafgesetze", so der vorsitzende Richter des Bundesgerichtshofs Klaus Tolksdorf (taz 11.3.05). Die Band hatte sich auch selbst als "Terroristen mit E-Gitarre" bezeichnet, ihre Musik lief in Guben und Dessau vor und während zweier Morde durch Neonazis – ein weiterer Indikator dafür, welche Gefahr für alle, die nicht ins Weltbild der Neonazis passen, von solchen Veranstaltungen ausgeht. Besucher des Konzertes waren u.a. Mitglieder der örtlichen Kameradschaften (Nibelungensturm Odenwald, Kameradschaft Bergstraße) sowie einer Kameradschaft aus Baden. Man hatte sich nach dem Naziaufmarsch in Rastatt zum gemeinsamen Ausklang in Heppenheim zusammengefunden. Die ist bereits die zweite Veranstaltung dieser Art im Kreis Bergstraße innerhalb eines Monats, bereits am 5. November hatte in Mitlechtern/Rimbach ein als Verlobungsfeier getarntes Konzert stattgefunden. Auch das Konzert in Heppenheim war als "private Party" angemeldet. Dem widerspricht allerdings, dass u.a. Eintritt verlangt wurde. Besonders brisant ist, dass es sich bei dem Veranstaltungsort um die Räumlichkeiten der städtischen Jugendpflege handelt.
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