Montag, Dezember 05, 2005
Rastatt/Karlsruhe: Karlsruhe fackellos, Rastatt sehr sohlenschwer. Worchs Stoßtrupp hinkte nach Haus (stattweb-News, 3.Dezember 2005)
Die Worch-Truppe hatte sich viel vorgenommen. In Karlsruhe sollte der europaweit gefallenen rechten Brüder gedacht werden, die faschistische Internationale des Gedenkens ausgerufen. Aber es kam nicht so weit.
Ein Augenzeuge der VVN-BdA Ortenau berichtet:
"Ich komme grad von Rastatt, dort waren ca. 150 Nazis.
Die Gegendemo haben über 1200 Leute besucht sie ging relativ kurz. Formal ging es ja um den Protest der Rechten gegen das Jugendzentrum "Art Canrobert"-,dem zu wenig Berücksichtigung vaterländsicher Belange vorgeworfen wurde. Ein Sprecher dieses Zentrumsmeldete sich zu Wort, ebenso der 1. Bevollmächtigte der IGMetall Gaggenau Roman Zizzelsberger und eine MdB (die Vizefraktionsvorsitzende der SPD).Sie haben die Demokratie hochleben lassen und das breite Bündnis gelobt, auch den Wirtschaftsvertretern für ihre Unterstützung gedankt ,der OB wurde auch begrüßt
Als die Demo vorbei war wurde dazu ermuntert, die vielen Geschäfte und den Weihnachtsmarkt der Stadt Rastatt nicht zu vergessen und deren reichhaltiges Angebot zu nutzen. Dies konnte der interpretationsstarke Demonstrant als legalen Aufruf den Nazis entgegenzutreten deuten.
Nur hatten die Ordnungshüter selbstverständlich alle Wege und Schleichwege gesperrt, die zum Bahnhof führten, wo Worch und Kameraden zu lauter Antiantifahardchoremucke bis 16:00 Uhr ausharren wollten.
siehe auch: Neonazi-Aufmarsch in Karlsruhe trotz Behörde und OB mit friedlichem Protest verhindert
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