Donnerstag, Juli 07, 2005
Medienhandbuch.de: Schauspieler Peter Sodann zieht Kandidatur für PDS zurück
«Tatort»-Kommissar Peter Sodann wird nach einer Meldung von Netzeitung.de überraschend doch nicht als Spitzenkandidat für die sächsische PDS in die geplante Bundestagswahl ziehen. Der Schauspieler kündigte am Mittwoch in Halle an, nicht für das neue Linksbündnis aus PDS und WASG antreten zu wollen.
Damit reagierte Sodann auf die Ankündigung des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), ihn im Falle einer Kandidatur als «Tatort»-Kommissar Bruno Ehrlicher vom Sender zu nehmen. Sodann sagte, seine künstlerische Laufbahn gehe vor seine politischen Ambitionen, und dies habe er der PDS bereits beim ersten Gespräch gesagt. «Das bin ich den vielen Zuschauern, die mich um Laufe der 'Tatort'-Reihe in ihr Herz geschlossen haben, schuldig», hieß es in der Erklärung. «Ich bleibe lieber ein politisch denkender Schauspieler, als ein schauspielernder Politiker», so Sodann. Seine ursprüngliche Zusage habe er gegeben, ohne ausführlich über die Belastungen für Familie und Beruf nachzudenken.
siehe auch: Kommissar Ehrlicher: Fall PDS erledigt. Nach tagelanger Diskussion hat sich "Tatort"-Kommissar Peter Sodann nun doch gegen eine Spitzenkandidatur für die PDS entschieden. Der Schauspieler beugte sich offenbar dem Druck des MDR
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