Freitag, Juli 08, 2005

TP: Offensive für drei braune Bundestagsdirektmandate

Mit einer nicht nur verbalen 'Wortergreifungsstrategie' forciert die NPD von Sachsen aus einen öffentlichkeitswirksamen Bundestagswahlkampf der rechtsextremen Kräfte Der sich abzeichnende Kampf um Abgeordnetenmandate im Deutschen Bundestag bei einer eventuell vorgezogenen Wahl wird für die NPD schwerpunktmäßig wohl in Sachsen betrieben werden. Eigentlich sollten nach dem dortigen Wahlerfolg im Herbst 2004 ([local] Rechter Aufbau Ost - NPD im Sächsischen Landtag) erfolgversprechende Strukturen bis zum turnusmäßigen Termin der Bundestagswahl 2006 entsprechend Schritt für Schritt auf- und ausgebaut werden. Nunmehr drängt die Zeit und es offenbarten sich zwischenzeitlich einige Probleme auf Rechtsaußen. Die seit Jahresbeginn propagierte "Volksfront" zwischen NPD und DVU wurde mittlerweile bundesweit erstmalig bei der Wahl der sächsischen Kandidatenliste praktiziert. So steht beispielsweise auf der aus dem NPD-Wahlparteitag vom 25. Juni in Chemnitz resultierenden Landesliste hinter Holger Apfel (NPD) auf Platz 2 der von der DVU nominierte Harald Neubauer (parteilos, vormalig Generalsekretär und Europaabgeordneter der 'Republikaner'). Weiterhin folgt – nach Winfried Petzold (NPD-Landesvorsitzender Sachsen) und Uwe Leichsenring (Parlamentarischer Geschäftsführer der NPD-Fraktion) – auf dem fünften Listenplatz Hans-Otto Weidenbach als Bundesvorstandsmitglied der DVU. Die weiteren fünfzehn Kandidatenplätze sind, bis auf eine Ausnahme, personell durchweg mit NPD-Mitgliedern beziehungsweise einem Kader der Nachwuchsorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) besetzt.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Wir erlauben uns Kritik an den neuen Bundesländern zu üben.
Ihr seid der Demokratie bereits müde. Zahlen wir für die Wiedervereinigung, damit dort das nächste faschistische Regiem gebildet wird.
Jedem der dies liest, wollen wir zu bedenken geben, wer Rechtsextreme nicht überall wo sie auftauchen verbal und nur verbal bekämpft, macht sich mitschuldig an dem Untergang unserer Wertegesellschaft.
Es ist klar, die Zukunftsaussichten sind zur Zeit trübe, aber die Flucht in rechten Sumpf ist keine Möglichkeit.
Also muß jeder Demokrat in Deutschland gegen Rechts aufstehen.
Diese Kretins in den Bundestag, um Gottes Willen.
Es werden doch Debatten auch in das Ausland übertragen, wie peinlich.
Kämpft alle gegen Rechts, aber nur mit Worten.
Auch die Antifaschistischen Bewegungen möchte ich beschwören, laßt euch von der braunen Schlägern keine Gewalt aufdrängen.